Dyaden

Kleines Interview zu Dyaden mit Iris

Iris, am Freitag findet euer erster selbstgeleiteter Dyadentag statt. Was bedeuten Dyaden für Dich?

Aaaaaach, Dyaden tun mir einfach gut. Nach einer Dyade fühle ich mich meistens erfrischt und verbunden, auch wenn ich vorher schlecht gelaunt oder energielos war. Es ist wie auf Schatzsuche in mir zu gehen, die Diamanten zu heben, die von Schlamm und Sand bedeckt sind. Ich liebe es, einfach Raum zu haben, ganz in mich gehen zu können in dem Vertrauen, dass die andere Person mir zuhört und ganz da ist.

Du sprichst von der anderen Person. Wie läuft eine Dyade ab?

Eine Dyade ist eine Art meditatives Zwiegespräch. 2 Personen sitzen sich mit einer bestimmten Fragestellung gegenüber. Die eine Person erkundet in sich die Fragestellung, ähnlich einer Meditation, aber sie spricht dabei. Die zweite Person hört still zu und hält den Raum. Nach ein paar Minuten wird gewechselt. Beide bekommen im Wechsel Raum, bis die vorher abgesprochene Zeit (z.B. 40 Minuten) um ist.

Nun bietet ihr einen ganzen Dyadentag an? Was ist das Besondere an einem DyadenTAG?

Eine einzelne Dyade ist schon etwas sehr beeindruckendes. Viele Dyaden hintereinander können eine sehr tiefe Selbstverbundeheit bis hin zu eine Bewusstseinsveränderung bewirken. Letztes Jahr war ich Teilnehmer*in des Seminars “Awakening to Life” mit Robert Gonzales und Roert Krzisnik. Dort haben wir 7 Tage lang täglich mehrere Dyaden gemacht. Die Selbstverbundenheit, die ich dort gespürt habe, die Klarheiten und Erkenntnisse, die ich gewonnen habe waren sehr eindrücklich. Noch Wochen später konnte ich die Verbundenheit spüren. Der Dyadentag soll davon einen Eindruck vermitteln. Ich möchte diese Erfahrung gerne auch anderen Menschen ermöglichen. Ich wette, wer am Freitag beim Dyadentag mitmacht, wird danach völlig entspannt und verbunden ins Wochenende und vielleicht auch die neue Woche gehen.

Danke für den Einblick 🙂